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Sehenswertes

Ihre einstige Funktion als mittelalterliche Bischofsstadt charakterisiert Brixen noch heute. Besonders hervorzuheben sind die Sakralbauten, die man in Stadt und Umgebung besonders zahlreich findet. Der bischöfliche Münsterbezirk im Stadtzentrum mit Dom und Pfarrkirche etwa lässt die mittelalterliche Bischofsmacht wieder auferstehen, das Chorherrenstift Neustift zeugt von der geistigen Überlegenheit klösterlicher Kultur im Mittelalter, die Pfarrkirchen und die bäuerlichen Hofkirchen sind Schätze einer frommen Volkskultur, die bis heute andauert. Die Kirchen und Klöster in und um Brixen geben tiefe Einblicke in die Herzen der Bevölkerung.

Sehenswertes

Dom zu Brixen

Ursprünglicher Bau um 980; romanische Neugestaltung nach zwei Bränden um 1200 mit dreischiffigem Langhaus sowie zwei Fassadentürmen. Barocker Neubau 1745-1754 mit Fresken von Paul Troger (Deckengemälde) und Gemälden seiner Schüler; Hochaltar von Theodor Benedetti; reiche Ausstattung mit wertvollstem Marmor. Spätgotische Madonna von Hans Leinberger; Orgel mit 3335 Pfeifen und 84 Register.

Der Kreuzgang von Brixen

Großartiges Bauwerk der Romanik (1250), Gewölbe um 1370, Fresken aus der Zeit von 1390 bis 1500, edelste Werke der spätgotischen Wandmalerei, erwähnenswert die Darstellung des Elefanten (3. Arkade) und die Anbetung der Könige (13. Arkade). Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Öffnungszeiten siehe Dom.

Diözesanmuseum Hofburg Brixen

Der Innenhof der Hofburg mit den Renaissanceloggien im Süden und Norden, mit den geschlossenen Barockfassaden im Osten und Westen, dem alten Burgtor und dem barocken Marmorportal und Türmchen der Hofkirche gehört zu den stimmungsvollsten Schlosshöfen Südtirols. Das Diözesanmuseum beherbergt in 70 Schauräumen die Kunstsammlung mit wertvollen Skulpturen und Tafelbildern aus dem Mittelalter bis hin zur neuzeitlichen Kunst und den Brixner Domschatz.

Museum im Weißen Turm

Der 72 m hohe gotische Turm der Pfarrkirche zum hl. Michael gehört neben den Doppeltürmen des Domes zu den Wahrzeichen der Stadt Brixen. Wegen seines hellen, gemauerten Turmdaches wird er „Weißer Turm“ genannt. Die heutige Form stammt aus dem Jahre 1459. Typisch auch die vier Erker, hinter denen sich bis vor dem zweiten Weltkrieg die Stube des Feuerwächters befand. Führungen von Ostern bis Weihnachten jeden Samstag um 10.30 Uhr. Für Gruppen ab 10 Pers. täglich (außer sonntags) nach Vereinbarung.

Kirche Unsere Liebe Frau im Kreuzgang

Sie war wohl ursprünglich die Pfalzkapelle und wurde mehrmals vergrößert. Später wurde an ihr ein Kollegiatskapitel errichtet (1214), zusätzlich zum Domkapitel, und diente nach dessen Auflösung als Kirche der Studentenseelsorge. Die Altarbilder stammen von Theophilos Pollak (um 1638). Sie ist heute die Kirche der Volksfrömmigkeit, mit Maria-Hilf, Pilgermadonna, Ährenmadonna, Lourdesmuttergottes, Hl. Josef, Rochus und Sebastian, Rita von Cascia.

Kirche zum hl. Johannes

Im Süden des Kreuzganges steht die St.-Johannes-Kapelle mit dem unauffälligen Äußern, ursprünglich wohl die Hauskapelle des Bischofs, später die Taufkapelle. Sie ist doppelgeschossig und mit kostbaren Fresken aus der Romanik (1250), der Früh- (um1320) und der Hochgotik (1. H. d. 15. Jh.s) ausgestattet.

St. Erhard Kirche

Nahe am westlich gelegenen Kreuztor steht das Kirchlein zum Hl. Erhard, wo schon sehr früh (im 9. Jh.) die Kapelle "St. Thomas im Wald" gestanden haben soll. Der heutige Bau stammt aus dem späten 17. Jh. Auffällig ist ein Papstwappen über dem Portal und das Kuppeltürmchen. Heute wird die Kirche von den Lutheranern in Brixen genutzt.

Kirche der Englischen Fräulein - St. Josefs Kirche

Die römisch-katholische Kirche der Congregatio Jesu in Brixen ist dem hl. Josef geweiht. Das klassizistische Gebäude befindet sich in der Altenmarktgasse 17 und wurde 2011 aus dem Besitz des Ordens der Englischen Fräulein von der Autonomen Provinz Südtirol übernommen.

Pfarrkirche St. Michael

Kirche der Pfarrei Brixen und des Dekanates. Romanische St.-Michaels-Kirche des 11. Jhdt., gotischer Chor und Turm des 15. Jhdt., spätgotische Hallenkirche um 1500, nach 1750 barockisiert mit Fresken vom Troger-Schüler Josef Hautzinger aus Wien, Altäre des Barock, Klassizismus und der Romantik. Berühmte Skulptur des Kreuzträgers des 15. Jhdt.

Kapuzinerkirche St. Katharina

Kapuzinerkirche und -kloster befinden sich unweit südlich des Domplatzes in Brixen; direkt benachbart ist die Klarissenkirche St. Elisabeth. Dabei handelt es sich um einen schlichten und äußerlich schmucklosen Sakralbau mit kleinem Fassadentürmchen im Stil der Bettelordenskirchen. Im Inneren ist das Langhaus durch ein Tonnengewölbe gedeckt. Der stark eingezogene Chorraum schließt gerade ab. An der linken Langhausseite liegt eine rundbogige Seitenkapelle, in der die Orgel untergebracht ist. Der Innenraum besitzt keinerlei Wandmalereien oder Stuckaturen.

Pharmaziemuseum

Das Pharmaziemuseum Brixen ist seit Herbst 2002 für BesucherInnen geöffnet. Seine besonderen Ausstellungsstücke rund um die Herstellung von Arzneimitteln wie Tablettenpressen, Pillenrechen oder Zäpfchenformen machen es für Laien wie Experten zu einer pharmaziehistorischen Fundgrube. Die gezeigten Geräte, Heilmittel, Gefäße und Verpackungen stammen aus dem täglichen Apothekengebrauch und beschreiben Fortschritt und Wandel der Arzneikunde am Beispiel eines originalen Bestandes. In ihrer Kontinuität und Fülle dokumentieren sie nahezu lückenlos mehr als 400 Jahre Pharmaziegeschichte

Priesterseminar und Bibliothek

Pilgerhospiz um 1050, auf der sog. Kreuzesinsel gelegen. Neubau im Rokokostil aus dem Jahre 1771, Kirche mit besonders reicher Ausstattung und Prunksaal der Bibliothek mit Fresken des Trogerschülers Franz Anton Zeiller (Zugang nur nach Voranmeldung). Heute Sitz der Theologisch-Philosophischen Fakultät

Klarissenkirche zur hl. Elisabeth

Das Brixner Klarissenkloster entstand bereits zu Lebzeiten der hl. Klara.
Über die Gründung selbst und woher die ersten Schwestern kamen, gibt es keine Nachrichten. Das älteste schriftliche Dokument ist ein Freiheitsbrief des Brixner Fürstbischofs Heinrich IV. vom 10. Mai 1235, in dem das Kloster und die neu erbaute Kirche zu Ehren der Jungfrau Maria und des hl. Franziskus von jedem weltlichen und geistlichen Gerichtszwang befreit wurde.

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